Makler auf Mallorca beauftragen

Immobilienmakler beauftragen: seriöse Experten finden

article: Für viele Immobilienverkäufer ist die Beauftragung eines Maklers das bevorzugte Mittel, auch Vermieter entschließen sich immer häufiger zu diesem Schritt. Der Immobilienmakler spart den Anbietern viel Zeit, Geld und Nerven. Natürlich könnten die Auftraggeber die erforderlichen Maßnahmen – das Schalten von Anzeigen, das Vereinbaren von Besichtigungen und die nötigen Verhandlungen – auch selbst in die Hand nehmen, doch das wäre aufwendiger und nicht selten am Ende durch den Zeitverlust teurer als die Maklerbeauftragung. Dies betrifft übrigens nicht nur einheimische Immobilien. Auch wer in bevorzugten Feriendestinationen wie Mallorca nach potenziellen Käufern oder Mietern sucht, ist mit einem Makler besser beraten.

1. Was leistet der Immobilienmakler?

Der Immobilienmakler wird mit dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie beauftragt. Mit dem Maklerauftrag können Sie erwarten, dass der Experte alle Schritte unternimmt, die zum Vertragsabschluss mit einem solventen Käufer oder Mieter führen. Der Makler wird Ihr Objekt in sämtlichen webbasierten Immobilienbörsen sowie in Zeitungen inserieren. Die Anfragen von Interessenten beantwortet er ebenso, wie er die Besichtigungstermine Ihrer Immobilie organisiert, die in Absprache mit Ihrem Zeitkontingent stattfinden. Schließlich steht der Immobilienmakler auch zur Verfügung, um nachgelagerte Fragen im Anschluss an die die Besichtigung zu klären. Sollten potenzielle Interessenten doch Abstand vom beabsichtigten Kauf oder der Miete nehmen, steht der Makler für die abschließende Organisation und Eingrenzung der ernsthaften Kandidaten bereit. Ebenso übernimmt er alle administrativen und organisatorischen Arbeiten, die sich durch den schließlich stattfindenden Vermittlungsvorgang an potente Käufer oder Mieter ergeben. Zum Aufgabenbereich des Maklers gehört daher:

  • Anzeigenschaltung in Online-Immobilienbörsen und in regionalen Print-Medien
  • Antwort auf erste Kundenanfragen
  • Aussortieren der weniger potenten Kunden
  • Durchführung von Besichtigungsterminen
  • Klärung der anschließenden Fragen von Interessenten
  • Ansprechpartner für beide Seiten, Verkäufer/Vermieter und Kauf-/Mietinteressent

2. Wie ist der geeignete Makler zu finden?

Gute Empfehlungen sind in dieser Branche bares Geld wert, und zwar für alle beteiligten Seiten. Der beste Weg für Verkäufer ist zweifellos, auf die Empfehlung anderer zufriedener Verkäufers zu vertrauen. Wenn diese ihr Objekt über einen guten Immobilienmakler verkaufen konnten, werden sie diesen sicher an Bekannte, Kollegen und Freunde weiterempfehlen. Das gilt umso eher im Ausland, von wo aus nur spärliche Fachinformationen nach Deutschland fließen. Wer etwa in Mallorca ein Objekt sucht oder dieses an deutsche Interessenten verkaufen möchte, sollte auf die Empfehlungen von Kunden vor Ort vertrauen. Verkäufer erfahren durch diese Mund-zu-Mund-Propaganda, welcher Makler wirklich seriös arbeitet, sie schöpfen aus dem Erfahrungsschatz früherer Kunden dieses Maklers: Wie zuverlässig hat er sich um alle anstehenden Belange gekümmert, Anfragen beantwortet, Termine organisiert? Durch diese Empfehlung aus erster Hand baut sich schon vorab ein Vertrauensverhältnis zwischen potenziellem Kunden und Makler auf.

Regionale Suche eines Verkäufers

Wer nicht auf Empfehlungen vertrauen kann, weil gerade niemand aus dem Bekanntenkreis einschlägige Erfahrungen gemacht hat, sucht oft auf eigene Faust in der Region, in der sich das Objekt befindet. Sie können, wenn Sie sich in so einer Lage befinden, einen der ortsansässigen Makler beauftragen. Diese kennen die Immobiliensituation in ihrem Umfeld, sie verfügen über profunde Kenntnisse der Marktpreise, was zu Empfehlungen zum realistischen Verkaufspreis führt. Zudem führen alle Makler eine Interessentendatenbank, aus der heraus sie potenzielle Käufer ansprechen können. Der beauftragte Makler sollte in seiner Region über die bestmögliche Reputation verfügen, dann wird auch sein Kundenstamm recht groß sein. Lokal bekannte und geachtete Makler haben wesentlich höhere Chancen, ein Objekt zum von Ihnen gewünschten (natürlich angemessenen) Preis und dabei schnell zu verkaufen oder zu vermieten.

Maklerspezialisierung als Vorteil

Vielleicht finden Sie einen Makler mit einer bestimmten thematischen Ausrichtung. Einige Fachleute der Branche sind auf Gewerbeimmobilien, andere auf Privatimmobilien spezialisiert. Die Immobilienmakler für Privatimmobilien werden Häuser und Eigentumswohnungen für eine rein private Kundschaft bestens vermitteln können. Makler für Gewerbeimmobilien setzen auch hinsichtlich der Expertise für ein Objekt die Schwerpunkte anders. Sollten Sie einen Makler beauftragen, dessen Fachgebiet zu Ihrem Objekt und Ihren Präferenzen passt, erhöht das zwangsläufig Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Transaktion ganz ungemein. Die Makler benennen schon auf ihren Homepages ihre Schwerpunkte dementsprechend.

Wie finden Sie einen seriösen Immobilienexperten?

Die Immobilien- und Finanzbranche leidet etwas mehr als viele andere Bereiche unter dem Ruf, dass sich hier recht viele schwarze Schafe tummeln. Sollten Sie im Ausland – etwa auf Mallorca – einen Makler beauftragen, erweist sich das als besonders delikat. Sie sind also darauf angewiesen, einen seriösen Fachmann zu finden, was auch möglich ist, wenn auch ein anfängliches Misstrauen verständlich erscheint. Am ehesten helfen Ihnen hierbei eigene Recherchen im Internet und ebenso wieder die Mund-zu-Mund-Propaganda, die Ihnen sicher einige relevante Aussagen zu Ihrem potenziellen Makler liefert. An den folgenden Fakten können Sie eine mehr oder weniger seriöse Arbeitsweise ablesen:

  • Gute Makler nehmen sich für Sie Zeit. Sie erläutern Ihnen ihre geplante Vorgehensweise detailliert. Wenn Sie das Gefühl haben, der Makler sei ständig in Eile und nur mit einem halben Ohr bei Ihnen, dann werden Sie keine guten Partner.
  • Ein Makler mit ordentlicher Reputation kann ihnen jede Menge Referenzen nennen, Sie dürfen dort gern nachhaken.
  • Zur ordentlichen Durchführung eines Maklerauftrages gehört die vollständige Begehung von Immobilie und Grundstück.
  • Der kompetente Immobilienmakler schätzt keinen Verkaufswert Pi mal Daumen, sondern nennt Ihnen seine Prognose erst, nachdem er die relevanten Unterlagen eingesehen hat. Dazu gehören unter anderem Baupläne und Mietverträge.
  • Der seriöse Makler nennt Ihnen die Berechnungsmethode, mit der er seine Bewertung vornimmt. Bei deutlich überzogenen Preisvorstellungen Ihrerseits nimmt er den Auftrag nicht an. Das ist ein Grundprinzip aller seriösen Dienstleister und Geschäftsleute – sie suchen nicht Kundschaft um jeden Preis, weil gerade das ihre Reputation zerstören würde.
  • Erfahrene Immobilienexperten beraten Sie gut und weisen dabei ein hohes Fachwissen auf. Sie lassen keine wichtigen Fragen offen.

3. Die vertragliche Gestaltung eines Maklerauftrages

Ein Maklerauftrag erfolgt schriftlich und in Vertragsform. Es gibt hier einige gesetzlich vorgeschriebene Regelungen und Gestaltungsspielräume wie etwa den Makleralleinauftrag (oder auch keinen exklusiven Auftrag). Der Makler erläutert Ihnen diese Feinheiten, zudem sind die rechtlichen Grundlagen im Internet gut nachzulesen. Informieren Sie sich hierzu auf Fachportalen, auf denen Juristen zu Wort kommen, nicht auf Laienforen. Die wichtigsten Fragen betreffen die Art des Vertrages mit dem Makler und die Höhe seiner Courtage. Wenn Sie mit allen Details des Vertrages einverstanden sind, können Sie ihn guten Gewissens abschließen.

Art von Maklerverträgen

Die Art des Vertrages ist für Sie ebenso interessant wie Courtage und einige Details zur Arbeitsweise des Maklers, die ein gutes Bild von seinen Erfolgen und seiner Qualifikation liefern. Hier die wichtigsten Fakten:

  • Ein einfacher Maklerauftrag kann an mehrere Makler erteilt werden. Von diesen werden Sie in aller Regel kontaktiert, wenn Sie Ihre Immobilie erstmals inseriert haben. Die Makler bieten Ihr Objekt an und erhalten nur im Erfolgsfall eine Provision, sie konkurrieren dabei auch untereinander. Auch Sie selbst dürfen sich weiter um Ihr Objekt kümmern. Für Sie bringt das den Vorteil der Unverbindlichkeit bei gleichzeitig hohem Engagement mehrerer Makler mit sich, nachteilig kann sich diese Methode auf das Image Ihrer Immobilie auswirken – Kaufinteressenten, die praktisch von allen Maklern der Region Ihr Objekt angeboten bekommen, haben schließlich das Gefühl, Sie würden es loswerden wollen wie sauer Bier. Das muss aber nicht sein, viele Interessenten haben auch Verständnis für so ein Vorgehen.
  • Beim Makleralleinauftrag erhält nur der Makler, mit dem Sie diesen Vertrag schließen, das exklusive Recht zur Vermarktung Ihrer Immobilie. Er verpflichtet sich dabei zu erhöhtem Engagement, das er nötigenfalls belegen muss. Sie dürfen aber keinen anderen Makler mehr einschalten beziehungsweise Sie dürfen nicht den Makler mit dem Alleinauftrag im Falle eines Verkaufs finanziell benachteiligen. Einzige Ausnahme: Sie dürfen Ihr Haus nach wie vor auch selbst anbieten. Der Alleinauftrag wird ebenso wie der im Folgenden benannte “Qualifizierte Alleinauftrag” befristet, in der Regel auf ein halbes Jahr. Er kann sich stillschweigend verlängern, wenn er nicht vorab gekündigt wird.
  • Qualifizierter Alleinauftrag: Hierbei dürfen nicht einmal Sie selbst noch Ihr Haus ohne den Makler verkaufen, Sie müssen jeden Kunden an den Makler verweisen. Im Gegenzug muss der Makler praktisch noch mehr Engagement an den Tag legen.

In der Praxis kann Folgendes passieren: Sie schließen einen Qualifizierten Alleinauftrag mit dem Makler und vertrauen auf dessen Bemühungen, die auch tatsächlich stattfinden. Zwischenzeitlich meldet sich entweder ein anderer Makler oder ein Kaufinteressent bei Ihnen, Sie verweisen zwar auf Ihren Makler, dennoch liegt plötzlich durch den anderen Makler oder einen privaten Interessenten ein unterschriftsreifer Kaufvertrag vor Ihnen. Den dürfen Sie ruhig abschließen – Sie müssen nur dem Makler mit dem Qualifizierten Alleinauftrag seine Provision zahlen. Der andere Makler holt sich indessen seine Provision beim Käufer. Sie haben also Ihr Ziel erreicht und auch die verabredete Provision gezahlt, nur auf ganz anderem Weg als vorab gedacht. Ist das gerecht? – Wie man´s nimmt. Kann Ihnen das egal sein? – Auf jeden Fall. Alle Beteiligten sind zu Ihrem Ziel gelangt, Sie, der Käufer und die beiden Makler.

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